Kaum da, schon im Web 2.0

Heute mal ein etwas anderes Thema, das nicht unbedingt zur großen Politik gehört, sondern mehr zum Familienleben, aber immer wichtiger wird, je mehr Web 2.0-aktive Menschen Eltern werden: Was stellt man über Babys und Kleinkinder ins Netz, so dass es sie nicht das ganze restliche Leben verfolgt? Heute findet sich so manch einer, kaum auf der Welt, schon in einer Web-Fotogalerie wieder (oder auch schon vorher). Und es gibt auch schon Communities wie die MamaCommunity, in der die Kleinen richtig im Mittelpunkt stehen. Andererseits hat man bei einem neuen Menschen auch noch die Chance, manche Datenspuren gar nicht erst entstehen zu lassen.

Ich kenne relativ viele Blogger und Bloggerinnen, die damit verantwortungsvoll umgehen, so z.B. Pixeljunkie, der gewisse Bilder und Videos bewusst nicht online stellt. Auch einige amerikanische Blogger nennen gar nicht die Namen ihrer Kinder auf ihrem Blog, sondern bezeichnen sie nur als Loyette oder Insta-Daughter, damit sie nicht schon in ganz jungen Jahren in Google erscheinen. Und dann gibt es natürlich noch viele, die gar nicht über das Thema bloggen. Ich habe aber auch schon einige Negativbeispiele gesehen, auf die ich jetzt bewusst nicht linke.

Falls hier irgendwelche BloggerInnen mitlesen, die gerade Eltern geworden sind oder bald werden: Habt Ihr Euch über dieses Thema schon einmal Gedanken gemacht? Was stellt Ihr über Euren Nachwuchs ins Netz, was nicht?

Falls hier JuristInnen mitlesen: Welche Persönlichkeits- und Datenschutzrechte haben Kinder gegenüber ihren eigenen Eltern? Die meisten Eltern dürften schon aus Sorge um die Sicherheit ihrer Kleinen “datensparsam” sein, aber trotzdem eine interessante Frage…

Eine Antwort to “Kaum da, schon im Web 2.0”

  1. Update zum Thema “Persönlichkeitsrechte Neugeborener” « Gefährderblog Sagt:

    [...] um 21:31 · Gespeichert unter Uncategorized Noch etwas zu diesem Thema: Es gibt tatsächlich mehrere Sozialnetzwerk-Anwendungen, bei denen Mütter für ihre Babys [...]

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