Auch SPON berichtet jetzt über die Gefahr von Festplattendurchsuchungen bei der Einreise in die USA. Was ich noch empfehlen kann: Eine Software wie TrueCrypt benutzen und damit einen zweifach verschlüsselten Container (wie ein Laufwerk) mit einem Hidden Volume anlegen. Dabei legt man einen äußeren verschlüsselten Container an, den man mit Füllmaterial bestückt, das irgendwie geheimhaltenswert aussieht (meinetwegen Bilder leichtbekleideter Damen). Das Passwort für diesen äußeren Container rückt man nach ein bißchen Theater heraus.
Im freien Speicherplatz des äußeren Containers kann man aber vor der Reise noch einen inneren Container für die wirklich wichtigen Daten anlegen. Der Inhalt dieses inneren Container sieht auf Dateisystemebene aus wie zufällige Daten und ist von freiem Speicherplatz ohne verschlüsselte Daten nicht zu unterscheiden. Damit vermeidet man, dass man verdächtigt wird, weil man verschlüsselte Daten besitzt, dass Passwort für diese aber nicht herausrückt.
Das Ganze wird hier noch mal ausführlicher erklärt.
Zwar sollte auch das Department of Homeland Security von der Existenz solcher Software wissen, und wird vielleiecht darauf reagieren (z.B., indem man sämtliche Rechner, auf denen man irgendeine Verschlüsselungssoftware findet, beschlagnahmt und nicht mehr zurückgibt). Aber es ist das sicherste, was mir momentan einfällt (außer, den Rechner zu Hause zu lassen).
Update: Die Washington Post hat noch mehr zu diesem Thema. Leider sieht es so aus, dass in vielen Fällen der Laptop einfach beschlagnahmt wird und man ihn erst Tage oder Wochen später zurückbekommt. Und es werden auch andere mobile Geräte, wie z.B. Handys durchsucht und beschlagnahmt.