Also die Partei, die jetzt am lautesten drakonische Maßnahmen gegen jugendliche Gewalttäter fordert.
Wenn die Gewaltkriminalität der Menschen unter 21 Jahren ansteigt, steigt auch die der Zahl der Opfer in dieser Altersklasse an, weil Gewalt vorwiegend untereinander begangen wird. Besonders gefährdet sind die Jugendlichen und Heranwachsenden. Allerdings ist die Gewaltkriminalität nicht in allen Bundesländern gestiegen. So ist sie etwa in Berlin, Brandenburg, Hamburg oder Mecklenburg-Vorpommern gesunken, in Bayern und Baden-Württemberg hingegen um 16 bzw. 17,8 Prozent gestiegen, besonders stark in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen mit um die 28 Prozent. An der Spitze stehen Saarland (47,2%) und Rheinland-Pfalz (49%). Zahlen zu den Ballungsräumen konnten allerdings nicht vorgelegt werden. Im Bereicht heißt es lediglich, dass sich hier unterschiedliche Entwicklungen beobachten lassen.
Quelle (Hvh. von mir)
Besonders stark gestiegen ist die Gewaltkriminalität also in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und im Saarland, in denen in der jüngeren Vergangenheit die SPD oder Rot-Grün an der Macht waren, und jetzt die CDU. Einen Rückgang der Gewalttätigkeit beobachten wir hingegen in Brandenburg (Große Koalition) und Mecklenburg-Vorpommern (Rot-Rot).
D.h. eine Regierungsübernahme der CDU kann als Sicherheitsrisiko betrachtet werden, vor allem in Bundesländern, die keine traditionellen CDU/CSU-Länder sind.
Update: Selbstverständlich ist das Quark. Ich habe es nur reingesetzt, um zu demonstrieren, dass man aus solchen Kriminalitätszahlen bei oberflächlicher Betrachtung alle möglichen Schlussfolgerungen ziehen kann, und um vor vorschnellen Interpretationen von Statistiken zu warnen.